Timm Kehler (links) und Charlie Grüneberg bei einer Pressekonferenz auf der E-world 2025. Quelle: E&M / Stefan Sagmeister
Händler wetten gegen den deutschen Speichermarkt − das führt zu ungewöhnlichen Phänomenen. Möglich machen das auch die Vorgaben der Bundesregierung.
Auf den Erdgasmärkten herrscht eine paradoxe Situation. Wer aktuell für den kommenden Sommer Erdgas kaufen will, zahlt teilweise mehr als für die Erdgasbeschaffung im Winter. Der sogenannte Sommer-Winter-Spread beim Erdgas ist teilweise negativ − eine Rarität.Eigentlich sollte der Spread positiv sein: Händler speichern Erdgas günstig im Sommer ein und speisen es im Winter aus, um von
Artikel von Stefan Sagmeister