CO2-Senkung nur teilweise ein Energiewende-Erfolg

Freitag, 11. 01. 2019 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

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eid Ein kaltes Jahr oder ein neuer Konjunktur-Boom können den deutschen Emissionserfolg des vergangenen Jahres schnell wieder auffressen. Energiewirtschaft und Agora Energiewende heizen Diskussion um CO2-Steuerreform neu an.

Die fossilen Energieträger „auf der Verliererseite“, die Erneuerbaren dagegen „auf der Überholspur“ – mit diesen Formulierungen bilanzierte Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), kurz vor Weihnachten das Stromjahr 2018. Je nach Berechnungsweise schafften es die grünen Stromquellen nach Zuwächsen von zusammengenommen fast 6 Prozent auf Anteile am deutschen Strommix von 35 Prozent – bezogen auf die Bruttostromerzeugung –, knapp über 38 Prozent – hier ist der um den Stromexportsaldo be­­reinigte Bruttoinlandsstromverbrauch die Bezugsgröße – oder sogar mehr als 40 Prozent, wie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE meldet. Das IES bezieht sich bei seinen Berechnungen auf die reine Nettostromerzeugung der Kraftwerke zur öffentlichen Versorgung, d.h. die meist selbstverbrauchten Strommengen vor allem der Industrie werden abgegrenzt.

In der Verstromung hätten die Erneuerbaren damit mit der Kohle gleichgezogen. Der Stromverband BDEW reklamiert das als echten Energiewendeerfolg für sich, denn der Schwenk zu den Erneuerbaren und weg von der Kohle verlaufe …

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