Raffineriemargen im September weiter hoch

Freitag, 18. 10. 2019 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bild: BP

Auch der September war ein ‚Won­nemonat‘ für Rohölverarbeiter, zumindest was die Erlöse betrifft. Die Brutto-Raffineriemarge eines deutschen Muster-Hydrocrackers kam im September zwar nicht ganz an den Jahreshöchstwert von August (84,2 Euro je Tonne) heran, viel fehlte daran  aber nicht. Damit liegen die Margen der deutschen Raffinerien seit April durchgehend in einem sehr komfortablen Bereich oberhalb von 65 Euro je Tonne.

Der September war für die heimischen wie auch die Rohölverarbeiter in Rotterdam geprägt von höheren Rohöl­prei­sen. Die durchschnittlichen Inputkosten erhöhten sich im September im Vergleich zum Vormonat um 23 Euro je Tonne. Die Angriffe auf die Roh­ölver­arbeitungsanlagen von Saudi Aramco sorgten im September für kurzfristige Preisausschläge nach oben, die kurz darauf aber wieder abschmolzen (Seite 17). Der Markt verdaute den kurzfristigen Mengenausfall schnell.

Die aktuellen Daten zur Entwicklung der Raffineriemargen im September finden Sie im aktuellen EID 43/19.