Raffineriemargen im Mai bei 80 Euro „plus“

Freitag, 14. 06. 2019 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bild: Raffinerie Heide

eid Vor allem bei Ottokraftstoffen haben die deutschen Mineralölverarbeiter im April so hohe Raffinerie­abgabepreise erzielen können, dass die Verteuerung beim Input deutlich überkompensiert wurde.

Noch zur Mai-Mitte sah es so aus, dass die Brent-Rohölpreise zu einem neuen Höhenflug ansetzen könnten. Die 74 US-Dollar je Barrel waren erreicht, weil der Markt die Verknappungsstrategie von OPEC und anderen Top-Ölproduzenten anerkannte. Händler spekulierten bereits über ein Brent-Preisniveau jenseits der 80 US-Dollar je Barrel. Doch dann kam es anders: Die Rohölpreise sanken, denn plötzlich griff angesichts diverser US-Handelsattacken u.ä. die Furcht vor einem Einbrechen der Weltkonjunktur um sich, was auch die globale Ölnachfrage abwürgen könnte.

Wer Öl produziert, den ärgert der Preisabschwung beim Crude. Für die Raffineriefirmen bedeuten niedrigere Rohölpreise dagegen sinkende Kosten, und diese haben sie im Mai in …

Die aktuellen vom EID berechneten Raffinerie-Margen samt eingehender Marktanalyse finden Sie im aktuellen EID 25/19.