BDEW Treffpunkt Netze: „Kupfer oder Ingenieure“

Donnerstag, 08. 03. 2018 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bundesnetzagentur-Chef Jochen Homann auf dem Berliner Podium. Bild: BDEW

eid “Immerhin Klarheit, wie die Regierung denn aussieht“, bestehe nun – und auch der Koalitionsvertrag greife die „wichtige Rolle der Netze“ auf, kommentierte auf dem BDEW Treffpunkt Netze 2018 Andreas Gentzsch, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung, die letzten Schritte zur Regierungsbildung. „Verankert“ im Koalitionspapier sei zudem, dass der Erneuerbarenausbau künftig mit dem Netzausbau „synchron geschaltet werden“ müsse. Außerdem seien „Anreize“ für die Netz­optimierung wie auch eine stärkere Rolle der Verteilnetzbetreiber (VNB) „deutlich angesprochen“, gleiches gelte für „die Rolle der Gasnetze, im Sinne einer Sektorkopplung“. „Die Überschriften stimmen also schon mal, jetzt müssen Details her“, so Gentzsch. Auch gewisse Begleiterscheinungen der Regierungsfindung sorgten auf dem Berliner Podium für Reaktionen: Das Problem der „Ideologie“ habe sich „seit gestern etwas entschärft“, hielt der Gaswirtschaftler und Open Grid Europe-Chef Jörg Bergmann – wohl mit Blick auf den tags zuvor verkündeten Rückzug des ‚grünen‘ Energie-Staatssekretärs Rainer Baake aus dem Bundeswirtschaftsministerium – mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg.

Gedanklich bereits an die neue Regierung adressiert, in der wohl Peter Altmaier (CDU) das Energie-Ressort leiten wird, sprudelten auch sogleich Wünsche und Forderungen aus den Reihen der in Berlin versammelten Energiewirtschaftler. „Wir brauchen dringend eine …

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zum diesjährigen BDEW Treffpunkt Netze im aktuellen EID 11/18.



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