CO2-Minderung: MEW kritisiert Upstream-Anrechnung

Freitag, 28. 04. 2017 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

MEW-Hauptgeschäftsführer Steffen Dagger. Bild: MEW

MEW-Hauptgeschäftsführer Steffen Dagger. Bild: MEW

eid Der Mineralöl-Mittelstand in Deutschland sorgt sich um seine ausreichende Beteiligung an neuen rechtlichen Optionen, die EU-Treibhausgasminderungsziele zu erfüllen. Die Bundesregierung – federführend das Bundesumweltministerium – will per Verordnung die Möglichkeit schaffen, auf die bestehenden Minderungsziele (THG-Quote von 6 Prozent bis zum Jahr 2020) auch so genannte „Upstream-Emissionsminderungen“ (upstream emission reductions, UER) anrechnen zu lassen.

Die Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland (MEW) warnte nun in einer gemeinsam mit dem Aussenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFM+E) verfassten Stellungnahme vor „erheblichen Wettbewerbsnachteilen für Unternehmen, die durch beschränkte Beteiligungsmöglichkeiten entstehen“ – was für alle bei der MEW und ihren Mitgliedsverbänden organisierten Unternehmen gelte, weil diese sämtlichst über keine Upstream-Aktivitäten verfügten.

UERs müssten „so gehandelt werden können“, betonte MEW-Hauptgeschäftsführer Steffen Dagger, „dass in der Praxis nicht ausschließlich Up­stream-Unternehmen oder Raffinerie-Unternehmen – aufgrund der engen Verknüpfung mit Upstream-Unternehmen – von den zusätzlichen Möglichkeiten profitieren“.

Konkret fordern die Mittelständler, der UER-Zertifikatehandel müsse … Ausführlich zum diesem Thema wie auch zur aktuellen Mineralöl-Mittelstands-Kritik an Plänen der EU-Kommission zur neuen Erneuerbaren-Richtlinie (RED II) der aktuelle EID 18/17.