Kraft-Wärme-Kopplung: Stadtwerke wollen „2 mal 25“

Donnerstag, 29. 10. 2015 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

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RWEs Biomasse-Heizkraftwerk Kehl ist eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, die mit Biomasse (Altholz) betrieben wird. (Bild: RWE)

eid   VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche kann sich mit der vom Bund angestrebten Ausbauformel 25 Prozent KWK-Anteil im Jahr 2020 bezogen auf die Erzeugung aus regelbaren Kraftwerken weiterhin nicht anfreunden. „Es muss die Formel gelten: ‚2 mal 25‘. 25 Prozent KWK bis 2025“, und das bezogen auf die gesamte Nettostromerzeugung, wiederholte sie den Vorschlag der Verbände für eine Neuregelung des KWK-Gesetzes.

Reiche regte anlässlich der Vorlage von Investitionsdaten der Stadtwerke in die Erzeugung für 2014 eine neue energiepolitische Debatte in Deutschland an. 5,08 Milliarden Euro Investitionen in Kraftwerke seien zwar ein leichter Anstieg gegenüber 2013 (4,87 Milliarden Euro); seit 2011 (8,6 Milliarden Euro) aber hätten sich die kommunalen Erzeugungsinvestitionen um rund 40 Prozent reduziert. Die Zahlen belegten den – Stichworte Strommarktdesign und KWKG-Novelle – „unsicheren politischen Rahmen für Investitionen“, so Reiche. (…)

Aktuelle Zahlen zur installierten kommunalen Erzeugungsleistung finden Sie im aktuellen EID 45/15.



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