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N-Ergie nimmt Zwei-Zonen-Speicher in Betrieb

Mittwoch, 14. 01. 2015 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

nergie

Wärmespeicher des Nürnberger Versorgers N-Ergie. Bild: N-Ergie

eid Nach einer Probebetriebs-Phase ist der Wärmespeicher des Nürnberger Versorgers N-Ergie auf dem Kraftwerksgelände im Stadtteil Sandreuth kurz vor Weihnachten in den Regelbetrieb gestartet. „Ich freue mich, dass dieses Projekt innerhalb kurzer Zeit erfolgreich gestemmt wurde“, sagte N-Ergie-Chef  Josef Hasler.

Der Wärmespeicher habe die Funktion eines Heißwassertanks, der zur Zwischenspeicherung von Wärme dient und mit dem Nürnberger Fernwärmenetz verbunden ist. Durch den Speicher könne die Strom- von der Wärmeerzeugung zeitlich entkoppelt werden, was den Einsatz des Heizkraftwerks noch flexibler macht und die Einspeisemöglichkeiten für erneuerbare Energien erhöht.

Der Nürnberger Wärmespeicher gehört laut Unternehmen zu den höchsten in Europa. Als erster Heißwasserspeicher in Deutschland arbeitet er mit der sogenannten „Zwei-Zonen-Technik“. Gegenüber gängiger Ein-Zonen-Technik mit maximal rund 98 Grad, sind hier Speichertemperaturen von etwa 120 Grad und damit die Einspeicherung einer größeren Wärmemenge möglich. In Nürnberg-Sandreuth sind dies rund 1.500 MWh.



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