Absage des Asset-Tauschs mit Gazprom – Für BASF eine Zäsur?

Montag, 29. 12. 2014 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bild: Gazprom

Bild: Gazprom

eid Der Milliarden-Tausch von Unternehmensteilen zwischen der BASF-Tochter Wintershall und Gazprom ist in letzter Minute gestoppt worden – der Ludwigshafener Chemieriese BASF und der russische Staatskonzern hatten schon 2012 vereinbart, dass die BASF-Upstream-Tochter Wintershall das deutsche Gashandels- und Gasspeichergeschäft vollständig an Gazprom abgibt. Dafür sollte BASF im Gegenzug mehr Anteile an großen Erdgasfeldern in Sibirien erhalten.

Und auch der zweite prominente Russland-Deal, der geplante Verkauf der RWE Öl- und Gasfördertocher Dea an den russischen Oligarchen Michail Fridman und dessen Investmentfirma LetterOne, steht in Frage. Die Bundesregierung hat das Geschäft zwar schon vor Monaten gebilligt, aber in Großbritannien, wo Dea Offshore-Lizenzen besitzt, wird der Deal wegen der Sanktionen gegen Russland blockiert. Was bedeutet es für das Geschäft, dass der Ölpreis nun bei 60 US-Dollar pro Barrel liegt?

Informationen und Einschätzung zu beiden Vorgängen im nächsten EID 01/02/15.



Anzeige