Homann stutzt 10-Jahres-Netzplanung zurecht

Dienstag, 27. 11. 2012 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (Mitte) mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur Jochen Homann (rechts) und dem Beiratsvorsitzenden der Bundesnetzagentur, Matthias Machnig. Bild: BMWi

eid  Die Bundesnetzagentur hat den Netzentwicklungsplan (NEP) Strom 2012 bestätigt und an das Wirtschaftsressort geleitet. „Unser Ziel ist es, auf dieser Grundlage noch in diesem Jahr den Entwurf für das Bundesbedarfsplangesetz vorzulegen“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Der NEP Strom legt  die Ausbaumaßnahmen fest, die im Zuge der Energiewende in zehn Jahren erforderlich sind.

„Nun besteht Klarheit darüber, welche Projekte im Übertragungsnetz realisiert werden“, sagte Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur. Zwar lobte er die Vorlage der Übertragungsnetzbetreiber, die den NEP bis August dieses Jahres erarbeitet hatten, als „insgesamt schlüssig“, doch stutzte seine Behörde die 74 vorgeschlagenen Maßnahmen auf 51 zurecht – nur drei von vier HGÜ-Korridoren wurden als erforderlich eingestuft.



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