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Stadtwerke fürchten “MiFID II”

Freitag, 01. 06. 2012 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

RWE Tradingfloor Quelle: RWE Supply & Trading

eid Bedeuten die neuen Regeln zur europäischen Finanzmarktregulierung das Aus für den von vielen Stadtwerken inzwischen angeschobenen Energiehandel? Ja, meint Marie-Luise Wolff, im Mainova-Vorstand u.a. für den Geschäftsbereich Energiebezug und -handel zuständig. Sie gab diese Antwort als Teilnehmerin einer Diskussionsrunde des VKU zum Thema Finanzmarktregulierung. Konkret war das Thema des Parlamentarischen Abends des Verbandes der kommunalen Unternehmen „MiFID II“, die europäische Richtlinie zur Regulierung von Finanzmarktinstrumenten.

Die kommunalen Energieversorger fürchten, dass eine Kostenwelle auf sie zurollt, wenn die europäischen Finanzminister im Rahmen der Neuordnung der Finanzmarktregulierung Ausnahmen, wie sie für Energieunternehmen bisher galten, nicht mehr dulden. Zwar sieht der bisherige Entwurf vor, dass Unternehmen, für die der Energiehandel allein eine „Nebentätigkeit“ darstellt, von den MiFID-Regelungen befreit sind. Ob aber Stadtwerke, die Energiehandel betreiben, um für ihre Kunden Produkte zu gestalten und Preise abzusichern, darunter fallen, ist zumindest zweifelhaft.

Immerhin hat sich der Industrieausschuss des Europa-Parlaments (ITRE) in einer Stellungnahme gegen eine deutliche Einschränkung bzw. Abschaffung der Ausnahmeregelungen für die Energiewirtschaft ausgesprochen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe des EID 23/12 am 4. Juni 2012.