E.ON und Uniper: Übernahme-Scharmützel und Quartalszahlen

Freitag, 10. 11. 2017 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Gehört Uniper bald zu großen Teilen der finnischen Fortum? Bild: Uniper

eid Einen Tag nach der Noch-Beteiligung Uniper hat auch E.ON seine Quartalszahlen vorgelegt. „Schulden weiter gesenkt, Bilanz gestärkt“, so lautet das kurzgefasste Resümee, das Finanz-Vorstand Marc Spieker präsentierte. Wenngleich E.ON mit seinen Kerngeschäftsfeldern Energienetze, Kundenlösungen und erneuerbare Energien in den ersten neun Monaten des Jahres leicht geringere Umsatzerlöse als in der Vorjahresperiode erwirtschaftete (27,9 Milliarden Euro, – 1 Prozent) und auch das bereinigte EBIT mit rund 2,1 Milliarden Euro zurückging (- 8 Prozent).

Auch bei Uniper läuft es wieder runder. Nach dem Milliarden-Konzernfehlbetrag im letzten Jahr nun wieder einen Konzernüberschuss in Höhe von 782 Millionen Euro ausweisen. Passgenau terminiert hat aber vor allem die finnische Fortum, kurz bevor Uniper die Zahlen präsentierte, den Uniper-Aktionären den nun das offizielle Übernahmeangebot zugestellt, das sich bekanntlich auf 22 Euro je Aktie beläuft.

Unterdessen grenzt der Streit zwischen E.ON und Uniper über den Fortum-Deal mittlerweile an ein Scharmützel, das Uniper jetzt noch mit einer Anzeigenkampagne in Finnland angeheizt hat. Ausführlich zu diesen Themen der aktuelle EID 46/17.



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