Energiebranche streitet über Agoras Klimasteuer-Ideen

Freitag, 21. 04. 2017 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bild: Fotolia

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eid „Ich kann Ihnen jetzt schon sagen: Da wird eine Menge passieren.“ Mit diesen Worten stimmte Frank Bonaldo vom Bundeswirtschaftsministerium die Teilnehmer des 10. EID Kraftstoff-Forums in Hamburg darauf ein, dass sich bei den staatlichen Energielasten in naher Zukunft einiges ändern wird.

Zwar nicht laut, dafür aber intensiv werde im politischen Berlin darüber diskutiert, wie man in dieses „verwirrende“ System aus Steuern, Abgaben, Umlagen und Entgelten „mehr Stringenz“ hineinbekomme.

Ganz so leise, wie Bonaldo auf dem Hamburger EID-Forum bemerkte, läuft diese Diskussion natürlich längst nicht mehr. Sein Vorgesetzter, BMWi-Staatssekretär Rainer Baake von Bündnis 90/Die Grünen, machte unlängst deutlich, dass eine erfolgreiche Energiewende auch in den Bereichen Mobilität und Gebäude neben weiteren Effizienzfortschritten nur über mehr direkt eingesetzte Erneuerbare zu erreichen sei und man dafür eben das Steuer- und Abgabensystem rigide umstellen müsse. Heißt für ihn im Klartext: Die Abgaben für Strom runter, für fossile Kraft- und Brennstoffe hingegen rauf (EID 11/17).

Einen konkreten Vorschlag, wie eine solche, auf Dekarbonisierung abzielende Reform des Abgaben- und Umlagensystems aussehen könnte, lieferte nun der Think Tank Agora Energiewende. Ganz in Baakes Sinne – er war vormals Direktor von Agora – schlägt die Berliner Denkfabrik … Ausführlicher Bericht zur – im Bundestagswahljahr – angelaufenen Debatte um das künftige Energiesteuer- und -abgabensystem im nächsten EID 17/17.



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