Braunkohlekraftwerke: Erst Sicherheitsbereitschaft dann Stilllegung

Dienstag, 27. 10. 2015 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

RWE-Kohlekraftwerk_Neurath

Auch betroffen: Das RWE-Kraftwerk Neurath. Block C soll 2019 in die Sicherheitsreserve gehen. Bild: RWE

eid   Viel lieber hätte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel den vom ihm fa­vo­risierten Vorschlag einer Klimaabgabe für Kraftwerksbetreiber durchgebracht, den er zuletzt noch auf dem Berliner BDEW-Kongress zu retten versuchte. Letztendlich ist es dann aber doch ein Teilausstieg aus der Braun­kohle geworden, damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann und bis 2020 die Treibhausgasemissionen in um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert.

Gabriel, resp. das Bundeswirtschaftsministerium, hat sich mit den Energieunternehmen MIBRAG, RWE und Vattenfall darauf verständigt, dass ab kommendem Jahr Braunkohleblöcke mit einer Gesamtkapazität von 2,7 GW schrittweise aus dem Markt gehen, indem sie zunächst in die Sicherheitsbereitschaft überführt und dann zu einem späteren Zeitpunkt stillgelegt werden – wenn auch nur vorläufig.

Lesen Sie im kommenden EID 45/15 welche Braunkohlenkraftwerke von der neuen Regelung betroffen sind.



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