Energiebranche im Kohlestreit gespalten

Donnerstag, 30. 04. 2015 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bild: claffra/fotolia

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eid Nachdem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dem von den großen Branchenverbänden BDEW und VKU geforderten Kapazitätsmarktmodell eine Absage erteilt hatte, legte sein Ministerium noch einmal nach und präsentierte der Branche den so genannten „Klimabeitrag für ältere Kraftwerke“ – der ob seiner Ausgestaltung mit al­ters­ab­hängigen CO2-Freibeträgen und Straf­­zahlungen im Falle von Überschreitungen vor allem die emissionsintensiven Braunkohlenmeiler treffen soll.

Die Betroffenen hingegen schäumen. Doch einig ist sich die Energiebranche in dieser Sache nicht. Immerhin rund 90 Stadtwerke haben sich inzwischen hinter Gabriel und seine Klimaabgabe-Pläne gestellt. Wegen dieser Zerrissenheit fordert Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, einen „runden Tisch“ aller Betroffenen zur Klärung der Differenzen, und auch der VKU vermeidet eine klare Festlegung. Mehr zum Thema im nächsten EID 19/17, dem „EID Stadtwerke Special„.



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