EU-Energieunion – Vorerst kein gemeinsamer Gaseinkauf

Freitag, 28. 11. 2014 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Maroš ŠefÄoviÄ, als Vize-Präsident der EU-Kommission zuständig für die Energie-Union.

Maros Sefcovic, als Vize-Präsident der EU-Kommission zuständig für die Energie-Union.

eid Energieunion, dieser sprachlich an die EU-Bankenunion angelegte EU-Politikbegriff ist recht schwammig und kann alles mögliche bedeuten. Konkret erhofften sich aber die Wortführer eines solchen Zusammenschlusses – nicht zuletzt die Osteuropäier vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise (das Land erhält dem Vernehmen nach inzwischen keine Kohle mehr aus Russland) – vor allem einen gemeinsamen Gaseinkauf. Zuletzt waren der ehemalige polnische Ministerpräsident Donald Tusk und der ehemalige Kommissionspräsident Jacques Delors (in einem „Grünbuch“) dafür eingetreten, dass die EU-Mitgliedstaaten ihre Gasbeschaffung in einer „EU-Einkaufsagentur“ bündeln, um stärker gegenüber Russland auftreten zu können. Delors will überdies den Öleinkauf einbeziehen (EID 46/14).

Dass eine solch handfeste Aufgabenzuweisung an die „Energieunion“ eher Wunschdenken ist, machten erste konkrete Äußerungen des neuen Energie-Spitzenpolitikers der EU, Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic, auf einer Brüsseler Konferenz vor 900 Stakeholdern deutlich. Bericht dazu im nächsten EID 49/14.



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