Europa in der Sackgasse

Freitag, 31. 05. 2013 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Johannes Teyssen Bild: E.ON

eid In dieser Frage ist Johannes Teyssen wenig optimistisch. Der Vorstandsvorsitzende des E.ON-Konzerns glaubt trotz der jüngsten Ankündigungen aus Brüssel, Europas Energiepolitik neu auszurichten und besser zu koordinieren, nicht an eine schnelle Umsetzung des europäischen Energiebinnenmarktes. „Ich sehe momentan nicht den politischen Willen zu einer integrierten europäischen Energiepolitik“, sagt Teyssen in einem Interview, das er dem EID zum Mitte Juni in Berlin stattfindenden BDEW-Kongress gegeben hat. Das Gespräch erscheint in Gänze im kommenden EID 24/13 am 10. Juni. Natürlich brauche Europa ein einheitliches Energiemarktdesign, „davon sind wir aber derzeit meilenweit entfernt“, so der E.ON-Chef weiter.

So wie Teyssen sahen es auch die meisten Teilnehmer des „1. Europäischen Energiekongresses“ der „Süddeutscher Verlag Veranstaltungen“ Mitte Mai in Brüssel. Von einer fehlgeleiteten Energiepolitik war da fast überall zu hören, die den europäischen Energiemarkt gleich in mehreren Bereichen in die Sackgasse geführt habe. Günther Oettinger als Adressat der Forderung, daran dringend etwas zu ändern, sieht das auch so. Als in der EU-Kommission Verantwortlicher für die Energiepolitik forderte der Deutsche auf dem Kongress alle EU-Mitgliedstaaten erneut auf, endlich gemeinsam an einer einheitlichen europäischen Energiepolitik zu arbeiten, die auch Bürgermeister und Stadtwerke einbeziehen sollte.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie im kommenden EID 23/13, der am 3. Juni 2013 erscheint.



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