„Einfach mal Wort halten“

Freitag, 31. 05. 2013 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bild: WeserWind

eid Bei WeserWind in Bremerhaven ruhen derzeit alle Hoffnungen auf Meg 1, Wikinger und Neart na Gaoithe. Immerhin stehen zumindest diese drei Offshore-Windparkprojekte derzeit zur Vergabe an. Noch fährt man zwar sechs Tage die Woche einen 3-Schicht-Betrieb, um die Gründungsstrukturen, so genannte Tripods, die bei dem Windpark Global Tech 1 zum Einsatz kommen sollen, fristgerecht fertigzustellen. Ende des Jahres soll der 100. Tripod aus der Fertigungsstraße entlassen werden, was danach kommt ist ungewiss, bereits ab Oktober schwächt sich das Produktionsvolumen schon ab. Und selbst wenn man in Kürze einen der Aufträge gewinnen könnte, wird man sich bei WeserWind höchstwahrscheinlich von seinen Leiharbeitern – und damit fast der Hälfte seiner Mitarbeiter – trennen müssen.

Man arbeite bereits an einer vernünftigen Überwinterungsstrategie, um das drohende Auftragsloch möglichst unbeschadet zu überstehen, sagte Peter van Hüllen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Georgsmarienhütte Holding (GMH), vor Journalisten bei einer Besichtigung des WeserWind-Produktionsstandortes. Eingeladen hatte die Wirtschaftsvereinigung Stahl, um auf die Probleme der Offshore-Windbranche aufmerksam zu machen.
Wie lange Georgsmarienhütte bereit ist, die verlustbringende Tochter an der Weser noch mit durchzuziehen, ist ungewiss.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der kommenden Ausgabe des EID, die am 3. Juni 2013 erscheint.



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