Der Klub der Energiewende-Staaten

Freitag, 31. 08. 2012 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Bundesumweltminister Peter Altmaier in Berlin und in seinem Element. Bild: Euroforum / D. Gust

eid War die Energiewende unüberlegt, ein Schuss ins Blaue? So jedenfalls könnte man Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) verstehen, wenn er sagt, die Energiewende sei nun „langsam dort angekommen, wo sie hingehört, beim Nachdenken über ihre Voraussetzungen“. Das „größte Erneuerungsprojekt seit dem Wiederaufbau“ müsse „gut durchdacht“ werden, lautet die (recht späte) Erkenntnis der Regierung, die Altmaier auf der „Handelsblatt“-Konferenz „Erneuerbare Energien“ in Berlin darbot.

Der Politik dämmert offenbar auch, dass eine rein deutsche Energiewende scheitern muss. Altmaier verkündete, „in den nächsten Monaten einen Klub von Energiewende-Staaten“ gründen zu wollen – aus Ländern, die die Ökostrom-Technologien im Großmaßstab voran treiben wollen.

Die Branche denkt derweil bereits voraus und fordert „Aquatec“, eine Art Basis-EU-Offshorenetz. Ausführlicher Bericht von der Berliner Erneuerbaren-Tagung im nächsten EID 36/12.



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