IWO: Neues Förderprogramm für die Ölheizung

Freitag, 29. 06. 2012 | Kategorie: News   Artikel druckendrucken

Nur wenige Ölheizungen sind technisch auf dem neuesten Stand. Bild: IWO

eid Mit einem neuen Programm zur Förderung von Heizungserneuerungen wollen IWO (Institut für Wärme und Oeltechnik) und die Brennstoffhandels­verbände den schrumpfenden Markt für Heizöl langfristig stabilisieren. Für die Abwicklung des Programms wurde die Oel Effizienz GmbH gegründet. Geplant sind Zuschüsse für Heizungserneuerungen, wenn Ölbrennwertanlagen vorzugsweise in Verbindung mit solarthermischen Anlagen eingebaut werden. Bei der Förderung will die Branche nicht kleckern. Zusammen mit staatlichen Förderprogrammen soll es bis zu 3.500 Euro pro Projekt geben.

Finanziert werden soll das ganze durch einen Teilnahmebeitrag von bis zu 1 Cent je Liter, der bei den Heizölproduzenten, Importeuren und Händlern er­hoben wird, wenn sie Heiz­öl in den „steuerlichen Verkehr“ bringen. 1 Cent je Liter ergäbe bei dem derzeitigen Heizölabsatz jährlich einen Betrag von an die 200 Millonen Euro. Damit ließen sich jährlich über 150.000 Heizungsmodernisierungen bezuschussen. Das würde eine Verdoppelung des jährlichen Absatzes an Ölheizun­gen in Deutschland bedeuten. Voraussetzung für das Gelingen der Aktion ist, so Christian Küchen und Adrian Willig vom IWO auf der Jahrestagung der Brennstoffhandelsverbände BBMV, gdbm-West und VEH in Würzburg, dass sich Unternehmen an der Aktion beteiligen, die zusammen mindestens 95 Prozent des Heizölab­sat­zes in Deutschland repräsentieren.



Anzeige

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie weiterhin auf dieser Website bleiben, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Info

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close