Im laufenden Jahr werden in Deutschland für die Erzeugung von Strom und Wärme schätzungsweise 52 Millionen m³ Holz verbraucht werden. Dabei wird es sich überwiegend um Waldrest- und Industrieholz handeln. Verfeuert wird es in Form von Hackschnitzeln, fachmännisch Holzpresslingen, in rund 1.100 Biomasse-Kraftwerken mit einer Kapazität von mehr als 500 KW. Der größte Teil der Hackschnitzel wird jedoch in den Pelletheizungen von 140.000 Ein- und Mehrfamilienhäusern verbrannt, deren Zahl weiter zunimmt. Diese Holzheizungen tragen zusammen mit Solaranlagen und Wärmepumpen dazu bei, dass nach Schätzungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg der Anteil der erneuerbaren Energien an der Deckung des Wärmebedarfs privater Haushalte 12 Prozent erreicht hat. Inzwischen investieren nach Angaben des Deutschen Energie-Pelett-Verbandes auch Kommunen und Gewerbe in größere Pelletanlagen, da in Neubauten mindestens ein Fünftel der Wärmeerzeugung mit Hilfe erneuerbarer Energien erfolgen muss.